Freitag, 12. April 2013

The one with some time at the beach

Der heutige Tag begann mit einem traumhaften Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hostels. Bei strahlendem Sonnenschein und einer wunderschönen Aussicht auf die Bucht von Tauranga schmeckte das Essen gleich dreimal so gut.

Leider wartete aber noch eine zweistündige Fahrt auf uns und so hieß es um zehn Uhr wieder: Zwei große Rucksäcke, zwei kleine Rucksäcke, eine Kühltasche, eine Tasche mit Waschmittel, Sonnencreme und anderem Allerlei, eine Souvenirtasche, eine Tasche mit unseren Einkäufen und uns selbst ins Auto verfrachten und dann auf nach Whitianga. Auf dem Weg hierher haben wir mal wieder einem Hitchhiker weitergeholfen. Eine junge Neuseeländerin, die bereits zwei Stunden zu Fuß unterwegs war und für die Strecke, die wir sie dann mitgenommen haben bestimmt noch mal drei Stunden benötigt hätte. Sie hatte den extremsten Kiwi-Slang den wir bis jetzt gehört haben und so hatten wir ein wenig Probleme ihren Erzählungen im Detail zu folgen aber es war trotzdem sehr nett.

In Whitianga angekommen ging es dann nach dem Einchecken und dem rekordverdächtigen Zumüllen unseres Zimmers direkt weiter zum Hot Water Beach. Hier besorgten wir uns zwei Schaufeln und gesellten uns zu den etwa dreißig anderen Leuten die entweder auch am Buddeln waren oder bereits ihre selbstgemachten Hot Pools genießen konnten. Am Hot Water Beach ist es nämlich so, dass ein kleiner (wirklich sehr kleiner) Strandabschnitt von einer heißen Quelle gespeist wird. Wenn man also anfängt Löcher in den Sand zu buddeln, füllen sich diese relativ schnell mit heißem Wasser und man kann sich gemütlich hineinlegen. Man muss allerdings aufpassen, nicht zu nah an die Quelle zu kommen, denn dort ist das Wasser ungelogen kochend heiß. Fast noch schöner als den Beach selbst fanden wir aber das Baden im Ozean. Dieser war nämlich relativ warm und die Wellen einfach nur traumhaft.

Nachdem wir hinterher noch eine Weile in der Sonne lagen, haben wir in einem netten kleinen Café zu Mittag gegessen und uns dann aufgemacht zu seinem weiteren Highlight der Region: Dem Walkway zur Cathedral Cove. Diesen sind wir dann allerdings gar nicht ganz bis zum Ende gegangen, da wir eine kleine Wegabzweigung zur Stingray Bay gemacht haben und es uns hier viel besser gefiel (Cathedral Cove kennen wir beide schon vom letzten Mal). Wir hatten die kleine Bucht fast die ganze Zeit für uns alleine und konnten so noch ein wenig das schöne Wetter genießen und uns vom Trubel am Hot Water Beach erholen.

Zurück im Hostel angekommen ging es nach einer schnellen Dusche dann auch noch mal kurz in die Innenstadt von Whitianga zum Fish and Chips Laden. Ach wie werden uns diese kleinen Buden fehlen…

Tja und jetzt liegen wir gemütlich in unserem Zimmer und hören von hier aus sogar noch die Wellen rauschen. Morgen wollen wir frühstücken gehen und uns dann an die Bewältigung der Wäscheberge machen, die sich mal wieder angestaut haben. Tja und dann müssen wir es irgendwie schaffen unsere gesamten Sachen in zwei Rucksäcken oder wenigstens noch in den Flightbags zu verstauen und dabei nicht über 30 kg zu kommen. Das wird interessant ;)

Übrigens hatten wir den ganzen Tag immer wieder das Gefühl, wir würden von jemandem verfolgt werden… aber das werden wir uns wohl nur einbilden…

Dann bis bald in good old Germany

Carina und Flo

Breakfast

Carina am Hot Water Beach

Flo und Quack am Hot Water Beach

Stingray Bay

Carina und Quack am Hot Water Beach

Fish and Chips so wie es gekauft wurde

ausgepackt: Yummy

Fertig

6 Kommentare:

  1. Oha Traumurlaub am Strand, habt ihr euch noch nen Sonnenbrand geholt??
    Apropos Verfolgungswahn: ich hoffe ihr habt noch ein Rückreiseticket mehr!
    Ach ja und was eure Ernährung betrifft, sieht ja ganz lecker aus, besonders der Fisch. Aber jeden Tag frittiertes geht auf die Figur :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ...und zumindest bei einem der beiden kann man es auf den Badefotos auch Segen ;-p

      Löschen
    2. Ey, schreibe eig nie anonym, blödes Handy...

      Löschen
  2. Manno... Naja, dann werdet ihr jetzt zugespamt ;)
    JESSI

    AntwortenLöschen
  3. Und da ja bekanntlich die Anzahl der Einträge hier die Größe des Souveniergeschenks beeinflusst, hier noch einer: ;)
    Es sollte natürlich 'sehen' heißen und nicht 'Segen'. Macht ja auch viel mehr Sinn..
    In diesem Sinne, lg, bigsis :)

    AntwortenLöschen
  4. Von wegen Verfolgungswahn, die haben den kleinen skrupellos seiner Heimat entrissen.
    Siehe Strandfotos. ;)
    Ich habe entsprechende Maßnahmen eingeleitet um die beiden Entführer bereits am Flughafen dingfest zu machen.

    AntwortenLöschen