wir haben es geschafft, wir sind angekommen am schönsten
Ende der Welt! So wirklich haben wir das wohl beide noch nicht realisiert.
Momentan sind wir ziemlich geschafft von der langen Reise,
aber da es hier mittlerweile viertel nach neun Uhr abends ist können wir
demnächst endlich schlafen gehen ohne einen JetLag zu riskieren. Geflogen sind
wir zuerst von Franfurt nach Dubai. Dort haben wir das Flugzeug gewechselt und
es ging weiter nach Bangkok und von dort nach Sydney um schließlich mit
Christchurch die „Final Destination“ zu erreichen. Das bedeutet also vier mal
starten, vier mal landen, vier verschiedene Crews, vier mal Essen. Von
letzterem waren wir relativ (im Vergleich zu dem Fraß den man sonst im Flugzeug
vorgesetzt bekommt) begeistert und das war auch der einzige Unterschied, den
wir servicemäßig im Vergleich zum Flug mit Korean Air 2007 feststellen durften.
In Neuseeland angekommen waren dann auch (Gott sei Dank!)
sofort unsere Rucksäcke da und nachdem nach schnell Geld abgehoben wurde ging
es dann mit dem Shuttle zum Hostel. Das ist wirklich sehr schön und wir wurden
gleich noch kiwimäßig begrüßt („You just arrived? Awesome! Welcome to New
Zealand. Wuhuuu!“). Nach einer kurzen Dusche (die beste unseres Lebens) machten
wir uns dann auf in die Innenstadt von Christchurch und hier kam dann für uns
beide der große Schock.
Der ein oder andere wird ja mitbekommen haben, dass es hier
im Frühjahr 2011 ein schweres Erdbeben mit vielen Todesopfern gegeben hat und
unter anderem der Turm der berühmten Cathedral eingestürzt ist. Das wussten wir
natürlich auch und wir haben sicherlich auch mit der ein oder anderen Baustelle
gerechnet. Dass allerdings ein Großteil der Innenstadt, der gesamte Platz rund
um die Cathedral wo früher jeden Tag verschiedene Straßenkünstler aufgetreten
sind und ein emsiges Treiben geherrscht hat, komplett gesperrt ist und es auch
nicht so aussieht als würde sich das in den nächsten Monaten ändern, das hat
uns doch ganz schön erschüttert. Allgemein wirkt Christchurch in manchen Teilen
wie eine Geisterstadt mit leeren Geschäften und abgesperrten Gebäuden an denen
aber noch Schilder mit Öffnungszeiten hängen. An wieder anderen Stellen kommt
dann doch der unerschütterliche Zusammenhalt der Kiwis durch und an den
Absperrgittern hängen aufmunternde Botschaften, Blumen oder Bilder.
Dass die Stadt zwei Jahre nach dem Beben noch immer so stark
von dessen Auswirkungen geprägt ist, macht schon sehr traurig.
Um uns von diesen eher trübsinnigen Gedanken ein wenig
abzulenken ging es dann aber noch auf einen kurzen Streifzug durchs Warehouse
(Where everyone gets a bargain!). Carinas bargain waren heute ein Föhn und ein
paar FlipFlops. Um den Hunger zu stillen wurde schließlich noch der örtliche
Subway aufgesucht.
Mittlerweile sind wir jetzt wieder im Hostel zurück und wie
gesagt kurz davor schlafen zu gehen.
In dem Sinne: Auf eine hoffentlich geruhsame Nacht!
Carina und Flo
Schön, dass ihr heile und gesund gelandet seid. Ich wünsche Euch viele schöne Eindrücke und Erlebnisse, auch wenn der Eindruck von Christchurch euch geschockt hat. Dann schlaft euch gut aus und startet ab morgen schön durch mit dem Auffrischen eurer Erinnerungen :-)
AntwortenLöschenHallo ihr Lieben,
AntwortenLöschenfreut mich sehr, dass es euch gut geht! Lasst euch die Stimmung nicht trüben und schlaft euch erst mal aus. Und dann vieel erleben und fleißig bloggen! Bin schon sehr gespannt.