Montag, 11. März 2013

The one with the arrival

So ihr Lieben, 

wir haben es geschafft, wir sind angekommen am schönsten Ende der Welt! So wirklich haben wir das wohl beide noch nicht realisiert.

Momentan sind wir ziemlich geschafft von der langen Reise, aber da es hier mittlerweile viertel nach neun Uhr abends ist können wir demnächst endlich schlafen gehen ohne einen JetLag zu riskieren. Geflogen sind wir zuerst von Franfurt nach Dubai. Dort haben wir das Flugzeug gewechselt und es ging weiter nach Bangkok und von dort nach Sydney um schließlich mit Christchurch die „Final Destination“ zu erreichen. Das bedeutet also vier mal starten, vier mal landen, vier verschiedene Crews, vier mal Essen. Von letzterem waren wir relativ (im Vergleich zu dem Fraß den man sonst im Flugzeug vorgesetzt bekommt) begeistert und das war auch der einzige Unterschied, den wir servicemäßig im Vergleich zum Flug mit Korean Air 2007 feststellen durften.

In Neuseeland angekommen waren dann auch (Gott sei Dank!) sofort unsere Rucksäcke da und nachdem nach schnell Geld abgehoben wurde ging es dann mit dem Shuttle zum Hostel. Das ist wirklich sehr schön und wir wurden gleich noch kiwimäßig begrüßt („You just arrived? Awesome! Welcome to New Zealand. Wuhuuu!“). Nach einer kurzen Dusche (die beste unseres Lebens) machten wir uns dann auf in die Innenstadt von Christchurch und hier kam dann für uns beide der große Schock.
Der ein oder andere wird ja mitbekommen haben, dass es hier im Frühjahr 2011 ein schweres Erdbeben mit vielen Todesopfern gegeben hat und unter anderem der Turm der berühmten Cathedral eingestürzt ist. Das wussten wir natürlich auch und wir haben sicherlich auch mit der ein oder anderen Baustelle gerechnet. Dass allerdings ein Großteil der Innenstadt, der gesamte Platz rund um die Cathedral wo früher jeden Tag verschiedene Straßenkünstler aufgetreten sind und ein emsiges Treiben geherrscht hat, komplett gesperrt ist und es auch nicht so aussieht als würde sich das in den nächsten Monaten ändern, das hat uns doch ganz schön erschüttert. Allgemein wirkt Christchurch in manchen Teilen wie eine Geisterstadt mit leeren Geschäften und abgesperrten Gebäuden an denen aber noch Schilder mit Öffnungszeiten hängen. An wieder anderen Stellen kommt dann doch der unerschütterliche Zusammenhalt der Kiwis durch und an den Absperrgittern hängen aufmunternde Botschaften, Blumen oder Bilder.
Dass die Stadt zwei Jahre nach dem Beben noch immer so stark von dessen Auswirkungen geprägt ist, macht schon sehr traurig.

Um uns von diesen eher trübsinnigen Gedanken ein wenig abzulenken ging es dann aber noch auf einen kurzen Streifzug durchs Warehouse (Where everyone gets a bargain!). Carinas bargain waren heute ein Föhn und ein paar FlipFlops. Um den Hunger zu stillen wurde schließlich noch der örtliche Subway aufgesucht.
Mittlerweile sind wir jetzt wieder im Hostel zurück und wie gesagt kurz davor schlafen zu gehen.

In dem Sinne: Auf eine hoffentlich geruhsame Nacht!

Carina und Flo 


2 Kommentare:

  1. Schön, dass ihr heile und gesund gelandet seid. Ich wünsche Euch viele schöne Eindrücke und Erlebnisse, auch wenn der Eindruck von Christchurch euch geschockt hat. Dann schlaft euch gut aus und startet ab morgen schön durch mit dem Auffrischen eurer Erinnerungen :-)

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  2. Hallo ihr Lieben,

    freut mich sehr, dass es euch gut geht! Lasst euch die Stimmung nicht trüben und schlaft euch erst mal aus. Und dann vieel erleben und fleißig bloggen! Bin schon sehr gespannt.

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