Montag, 18. März 2013

The one with a day off


Den Sonntag haben wir mal ganz frei dazu genutzt, wozu er eigentlich gedacht ist: Zum Relaxen! Für den Tag war ohnehin schlechtes Wetter gemeldet und außerdem waren wir beide auch ein wenig von kaputt von der vielen Fahrerei und Lauferei. Der Wetterbericht hat dann auch nicht gelogen und es regnete mehr oder weniger den ganzen Tag mal mehr mal weniger.

Da wir aber trotzdem nicht den ganzen Tag nur im Hostel verbringen wollten, ging es dann doch noch mal in die Innenstadt von Queenstown zum gemütlich Shopping. Das ein oder andere TShirt wurde dabei auch ergattert. Wir haben außerdem begonnen die ersten Postkarten zu schreiben und gegen Abend ging es dann noch mal zum Telefonieren in die Stadt. Erst da wurde uns dann überhaupt bewusst, dass St. Patricks Day war. Während Carina mit ihren Eltern telefonierte versammelten sich rund zwanzig Iren (oder feierwütige Anhänger anderer Nationen) auf einer Verkehrsinsel um lautstarke Gesänge anzustoßen. Einer der Sänger unterstrich seinen musikalischen Beitrag noch mit einer kleinen Stripeinlage und stand erst in quietschgrüner Boxershorts und schließlich komplett nackt mitten auf der Straße. Die kurz darauf eintreffenden Polizisten fanden das nicht ganz so lustig wie wir, ließen den Übeltäter aber schließlich weiter seines Weges ziehen.

Gut ausgeruht ging es dann heute Morgen weiter nach Wanaka, wo wir schließlich doch noch ein Doppelzimmer im Hostel reservieren konnten. Auf dem Weg hierher haben wir uns noch die sogenannten Blue Pools angeschaut, die aufgrund des Regens der letzten Tage leider nicht ganz so blau wie sonst waren.

In Wanaka angekommen haben wir unser Hostel bezogen und waren mehr als begeistert von dem uns zugewiesenen Zimmer. Wirklich wunderschön, groß und sauber und mit Blick auf die Berge und den Lake Wanaka. Dann ging es für uns zur „Puzzling World of Wanaka“. Hier kann man sich in mehreren Räumen von verschiedenen optischen Täuschungen beeindrucken lassen, ein Labyrinth durchwandern und diverse Rätsel lösen. Als Belohnung haben wir uns hinterher noch einen wahnsinnig leckeren Schokobrownie gegönnt.

Gegen halb neun haben wir uns schließlich zu einer besonderen „Attraktion“ hier in Wanaka aufgemacht: Zum Kino! Dabei handelt es sich aber natürlich nicht um ein ganz gewöhnliches Kino. Statt auf Sitzen wie wir sie normalerweise kennen, kann man sich hier gemütlich auf alte Sofas lümmeln, oder auch in einem Auto im Kinosaal Platz nehmen. Es gibt selbstgemachte Eiscreme und in der Pause werden selbstgemachte, noch warme Cookies serviert nach denen bald der ganze Saal duftet und das zu Quentin Tarantinos Django. Das ist doch mal ein ganz anderes und viel gemütlicheres Kinoerlebnis.

Daumen hoch für Wanaka!

Samstag, 16. März 2013

The one with „VIVE LA FRANCE“!


Unser nächster Urlaub MUSS nach dem heutigen Tag eigentlich nach Frankreich gehen! Warum das so ist soll euch der heutige Beitrag erklären, zunächst aber noch ein kleiner Nachtrag zu gestern: Ja, da haben wir keinen Eintrag im Blog gemacht, zum einen weil es nicht viel zu berichten gab, zum anderen weil das wenige berichtenswerte nicht sehr positiv war. Aber fangen wir mal von vorne an:

Wir sind also am Freitagmorgen in Dunedin aufgebrochen und haben uns vor der Fahrt nach Queenstown noch die Baldwin Street angeschaut. Diese steht im Guiness Buch der Rekorde als steilste Straße der Welt und das definitiv nicht zu unrecht. Nicht wenige Autos bezahlen den Versuch den Gipfel zu erklimmen mit einer Runterfahrt im Rückwärtsgang. Deshalb haben wir Dave, der sich vorher sowieso schon mit einer anderen nicht gerade flachen Straße abmühen durfte, lieber unten gelassen.

Die Fahrt nach Queenstown dauerte dann auch gute vier Stunden, die bis auf die Mitnahme eines deutschen Backpackers auf den letzten Kilometern relativ ereignislos verliefen. Beim ausgewählten Hostel angekommen stellte sich heraus, dass es zwar noch ein wunderschönes Doppelzimmer mit Balkon (Luxus!!!) für diese, aber leider nicht mehr für die nächste Nacht gab. Wir blieben dann trotzdem dort um wenigstens die Wäsche zu erledigen. Nach getaner Arbeit belohnten wir uns dann noch bei DER örtlichen Burgerbude: Fergburger! Wirklich seeehr lecker aber auch unglaublich groß.

Für heute war dann eigentlich eine Weiterfahrt nach Wanaka geplant, aber die Anrufe bei ALLEN Hostels dort waren erfolglos. „Sorry, we’re fully booked“ hörten wir nur immer wieder. Unglaublich, wie viel hier selbst in der Nebensaison noch los ist. Da wir aber sowieso geplant hatten, doch noch einen Teil der Routeburn Tracks zu laufen, versuchten wir noch mal unser Glück bei einigen Hostels in Queenstown und hatten schließlich Erfolg. Also schnell hingefahren, schon mal bezahlt, wenn auch aufgrund der frühen Uhrzeit noch nicht eingecheckt und dann mit Sack und Pack auf nach Glenorchy, einem Ort etwa 40 km von Queenstown entfernt und Ausgangspunkt des Routeburn Tracks.

Dieser Track ist einer der neun sogenannten „Great Walks“ in Neuseeland und eigentlich eine Dreitageswanderung über 32 km. In Glenorchy angekommen stellten wir jedoch fest, dass es von dort aus noch mal 26 km bis zum eigentlichen Beginn des Tracks waren. Eigentlich nicht wirklich schlimm, wenn nicht die letzten zehn dieser Kilometer aus einer reinen Schotterpiste bestanden hätten, durch die Dave sich teilweise ganz schön kämpfen musste. Dafür wurden wir allerdings auf dem Track selbst mit vielen atemberaubenden Blicken auf die Gipfel der Berge des Mount Aspiring National Parks belohnt. Es ging an Gebirgsbächen entlang, über Brücken auf denen teilweise maximal fünf Personen erlaubt waren und an Abhängen vorbei, bei deren nicht vorhandener Sicherung in Deutschland wahrscheinlich alle Amok gelaufen wären ;) Leider können weder Worte noch Bilder die schönen Aussichten beschreiben… ihr solltet einfach alle herkommen und euch selbst davon überzeugen!

Als wir dann gegen Nachmittag zurück am Parkplatz angekommen waren, waren wir beide froh unsere schmerzenden Füße von den Schuhen zu befreien und uns auf den Weg zurück nach Queenstown machen zu können, doch dann DER Schock: Dave wollte nicht anspringen! Alles gute Zureden half nichts. Nach einem kurzen Check stellte sich heraus: Die Batterie war leer! Wie das passiert sein konnte war uns in dem Moment absolut unklar. Klar war nur eins: Wir waren 26 km von der nächsten Siedlung entfernt, Handyempfang gab es keinen und alleine würden wir Dave wohl nicht mehr zum Laufen bekommen. Also blieb nur eins: Abwarten bis andere Leute vom Track zurückkommen. Nach einer halben Stunde des bangen Wartens war es dann endlich soweit und zwei Französinnen kamen des Weges. Die beiden hatten leider kein Überbrückungskabel, erklärten sich aber bereit Flo mit zurück nach Glenorchy zu nehmen, während Carina bei Dave warten sollte (und dabei von Sandlies aufgefressen wurde). Nach einer Stunde kamen die beiden Frauen dann mit Flo zurück. Die Notfallnummer, die wir eigentlich für genau solche Fälle von der Vermietung bekommen hatten, war „not available“, aber ein netter Mann an der Tankstelle hatte uns sein Überbrückungskabel ausgeliehen. Also eigentlich alles perfekt, doch dann das nächste Problem: Wo ist eigentlich die Batterie/Wie öffnet man die Motorhaube? Zu viert suchten wir wie wahnsinnig überall in und um Dave herum nach einem Schalter. Inzwischen war noch ein junges Pärchen dazugekommen, das uns ebenfalls helfen wollte und zufälligerweise auch aus Frankreich kam. Wenig später folgte noch ein junger Mann, der genau neben uns geparkt hatte und (wie sollte es anders sein) auuuuch Franzose war. Mittlerweile waren wir dann also zu siebt aber es lies sich einfach keine Lösung finden. Wir waren schon kurz davor die „den Berg runterschieben“-Methode zu versuchen als Carina ein älteres (vermutlich neuseeländisches) Pärchen entdeckte, die wir bereits auf dem Track getroffen hatten. Die beiden wussten zum Glück, dass die Batterien sich unter dem Beifahrersitz befinden! Erstes Problem gelöst! Zweites Problem: Das Überbrückungskabel war verdammt kurz und hätte nur von Dave bis zu dem Auto des Franzosen gereicht. Der wusste allerdings genauso wenig wie wir, wie seine Motorhaube zu öffnen ist! Das große Suchen ging also wieder von vorne los wurde dann aber kurzerhand abgebrochen, mit dem Vorschlag Dave und den Van der beiden Frauen doch nebeneinander zu positionieren. Mit ein wenig rangieren und in Dave’s Fall dem kräftigen Schieben von fünf Personen hatten wir es dann geschafft! Alle Kabel angeschlossen, Motor an uuuuund Dave schnurrt wieder wie ein Kätzchen! Wir können euch gar nicht sagen, wie erleichtert wir waren. Wir haben uns hundertmal bei allen Anwesenden bedankt und zum Schluss gab es dann auch noch ein schönes Gruppenfoto. „To demonstrate this rare occassion of german-french-friendship“ wie eine der Französinnen meinte.

VIVE LA FRANCE!!!







p.s Fotos und ein neues Video folgen

Donnerstag, 14. März 2013

The one with the balls


Nachdem wir nach der gestrigen Pinguintour erst gegen zehn Uhr nachts wieder am Campingplatz angekommen und dort totmüde aufs Matratzenlager gefallen sind, hieß es heute morgen schon gegen acht Uhr wieder: Aufstehen! Wir haben uns dann nach dem Frühstück auf den Weg nach Dunedin gemacht. Unterwegs musste dann noch das Scheibenwischwasser aufgefüllt werden. In der Gegen, durch die wir gefahren sind gab es einige suizidgefährdete Schmetterlinge, die sich Dave zum Fraß vorgeworfen haben. Unsere anfänglichen Probleme mit diesem Vorhaben wurden von einem älteren Herrn an der Tankstelle bemerkt, der sich unserer sofort annahm und einen Schlauch und Reinigungsmittel anschleppte, während sein Kumpane sich mit Flo übers Campen unterhielt. Wir können nur immer wieder erwähnen, wie unglaublich freundlich ein Großteil der Kiwis ist.

Unser zweiter Halt auf der Fahrt sollte dann der Moeraki Beach sein. An diesem Strandabschnitt liegen bis zu einem Durchmesser von zwei Metern große kugelrunde Steine, über deren Entstehung sich der interessierte Leser gerne auf Wikipedia informieren kann ;). Das ganze sieht auf jeden Fall ziemlich beeindruckend aus und war auf jeden Fall einen Besuch wert. Außerdem haben wir auf dem Parkplatz des Strandes auch noch Daves Bruder Joe getroffen ;).

In Dunedin angekommen war es dann wieder das alte Spiel: Fahrt zum ISite (Informationszentrum), Weg zum Campingplatz erklären lassen, Campingplatz buchen, auf in die Stadt. Dort angekommen haben wir es heute ein wenig langsamer angehen lassen und sind gemütlich durch die Straßen gebummelt. Natürlich musste aber auch der örtlichen Cadbury Factory ein Besuch abgestattet werden und das erste Paket Schokolade ist nun schon auf dem Weg nach Hause.

Das Wetter ist uns im Moment übrigens äußerst gnädig. Kurze Hosen und Sonnenbrille waren heute ebenso Pflicht wie der Verzehr eines Eises in der Innenstadt von Dunedin. Ihr braucht allerdings noch nicht allzu neidisch werden: Für die nächste Woche ist kälteres Wetter angesagt und wir werden deswegen eventuell einige Nächte nicht im Camper sondern im Hostel verbringen.

Morgen werden wir nun nach Queenstown fahren und dort vermutlich mindestens zwei Nächte bleiben. Die Stadt eignet sich als Ausgangspunkt für einige unserer nächsten Ziele und wir würden gerne mal länger als eine Nacht an einem Ort bleiben.

Grüße aus Kiwiland!

Carina und Flo


p.s. Für alle die uns auch gerne mal wieder (fast) live und in Farbe erleben möchten, hier noch ein kleines Video: 










Mittwoch, 13. März 2013

The one with the penguins



Heute ging es direkt nach dem Frühstück auf zu einer unserer längsten Fahrstrecken. Von Akaroa ging es über Ashburton, Timaru, und etliche andere kleine Örtchen nach Oamaru. Hier war geplant, der örtlichen Pinguienkolonie einen kleinen Besuch abzustatten.

Da die Fahrt wie bereits erwähnt relativ lang war (knapp fünf Stunden haben wir gebraucht), hat sich auch Carina kurzzeitig hinters Steuer gesetzt. Da dies aber bei Flo eher zu unkontrollierten Panikattacken als zu Entspannung geführt hat, wurde nach kurzer Zeit wieder gewechselt.

In Oamaru angekommen wurde dann direkt das abendliche Penguin Viewing gebucht. Anschließend ging es auf zum Campingplatz, der wie auch schon der letzte sehr gut ausgestattet und ziemlich sauber ist. Um die Zeit bis abends zu überbrücken ging wurde dann auch noch ein kleiner Stadtbummel unternommen.

Doch gegen acht Uhr abends war es dann endlich soweit. An der Bucht angekommen durften wir uns auf einer Art Tribüne niederlassen, von der aus wir den Strand, an dem die Pinguine allabendlich ankommen beobachten konnten. Absolute Ruhe war gefordert und auch das Filmen und Fotografieren der scheuen Tierchen absolut untersagt. Wir mussten auch nicht lange warten, da kamen schon die ersten mutigen Kerlchen den Strand hochgewatschelt. Man muss dazu sagen, dass es sich hier um Blue Penguins, die weltweit kleinste Pinguinart handelt. Die Zwerge wohnen jeweils zu zweit in kleinen Höhlen, in denen sie auch ihre Jungen großziehen. Das ganze Spektakel dauerte in etwa eine halbe Stunde und wir haben ca. 50 der kleinen Kerlchen bewundern dürfen. Auf dem Weg nach draußen sind uns dann einige Hasen aufgefallen, woraufhin wir eine der Mitarbeiterinnen drauf ansprachen. Hasen und Pinguine leben wohl friedlich nebeneinander her, aber „The penguins don’t like the rabbits pretty much“ meinte sie. Es hat wohl auch schon mal eine Igelmama in einer der Höhlen ihre Junge zur Welt gebracht ;)

Morgen geht es weiter nach Dunedin, wo die Cadbury Factory auf uns wartet!

So long …

The Penguin Viewers 

Dienstag, 12. März 2013

The one with Dave


Jetlag? Was soll das eigentlich sein? Dieser Zustand, der vielen ganz schön zu schaffen macht, kann uns offensichtlich nichts anhaben. Nachdem wir um zehn todmüde ins Bett gefallen sind, haben wir bis acht Uhr morgens komplett durchgeschlafen und waren dann endlich richtig erholt und ausgeruht. 

Nach dem Frühstück ging es dann mit dem Taxi los um unseren Van abzuholen. Wer jetzt obgleich dieser Dekadenz die Augenbrauen nach oben zieht, dem soll gesagt sein, dass es zum Einen zum Laufen definitiv zu weit war und dass wir zum anderen nicht nur eine Taxifahrt sondern gleichzeitig auch eine Stadtführung bekommen haben (auch wenn wir letzteres vorher natürlich nicht wissen konnten). Wir kamen mit unserem Fahrer ins Gespräch und auf der knapp viertelstündigen Fahrt hat er uns so einiges über die Auswirkungen des Erdbebens erzählt. Teilweise kommentierte er die Gebäude ganzer Straßenzüge mit entweder „They will take this one down“ oder „They will keep that one“. Er hat uns von Häusern erzählt, bei denen die Fenster des Erdgeschosses nach dem Beben nur noch wenige Zentimeter über dem Boden waren und von kilometerlangen Straßenzügen die komplett ausgebessert werden müssen. Sein abschließend Resume war aber in etwa „You know… as we don`t know how the weather will be tomorrow, we don`t know when there will be the next earthquake. You just have to life with it.”

Bei der Campervermietung angekommen gab es dann noch ein paar Formalien zu klären und dann konnten wir ihn auch schon in Empfang nehmen: Dave! Dave ist unser Camper, der uns die nächsten drei Wochen auf der Südinsel sowohl Gefährt als auch Schlafzimmer sein soll. Bis jetzt hat er sich sehr gut gemacht und Flo hat auch das Fahren auf der linken Seite durch Christchurchs Innenstadt gut gemeistert. Carina wird sich für diese etwas andere Erfahrung dann lieber eine ein wenig ruhigere Gegend aussuchen...

Mittlerweile sind wir jetzt in Akaroa, was in etwa 70 km östlich von Christchurch liegt. Hier haben wir es uns auf einem Campingplatz gemütlich gemacht und nach einem ersten Schnuppergang durch das kleine Städtchen haben wir uns dazu entschlossen noch einen kurzen Walkway zurückzulegen. So viel wie wir hier schon in den ersten zwei Tagen gelaufen sind laufen wir in Deutschland wahrscheinlich nicht mal in zwei Wochen ;)

Auf dem Weg zum Walkway gab es dann auch noch den hier typischen Snack für zwischendurch: Fish and Chips! Wirklich sehr lecker und vor allem frisch im örtlichen Hafen gefangen (der Fish, nicht die Chips ;))! Hach ja, ein Land in dem man ohne schlechtes Gewissen Fisch und Fleisch essen kann… das freut natürlich besonders Carina. Wir sind heute auch an so einigen Rinder- und Schafweiden vorbei gefahren und es ist wirklich unglaublich wie viel Platz die Tiere hier haben.

Den Tag haben wir jetzt mit einem leckeren Mahl abgeschlossen und sind nun mal auf die erste Nacht im Camper gespannt. Fakt ist, dass es hier drin ein wenig so aussieht wie in einem Elektrogeschäft. Von Dreierstecker über Adapter, Laptop, Handyladekabel …

Morgen soll es dann weiter gehen nach Oamaru, wo wir entweder ein oder zwei Nächte bleiben wollen. Wir haben schon festgestellt, dass wir unser Programm wahrscheinlich ein wenig zu straff gespannt haben und da wir ja nicht nur zum Rumhetzen sondern auch zum Urlauben hier sind, werden wir den ganz südlichen Teil der Südinsel nun vermutlich doch auslassen. Invercargill soll sowieso nicht soo spannend sein, auch wenn wir es gerne mitgenommen hätten. Aber einige Sachen sollten wir uns ja auch noch für die dritte Neuseelandreise aufsparen. Denn dass dies nicht unser letzter Besuch in diesem wunderschönen Land sein wird, dass haben wir heute einstimmig beschlossen. Auch wenn wir die nächsten Jahre erstmal auch andere schöne Orte erkunden möchten.

Dann sagen wir mal: Gute Nacht bzw. Guten Morgen :)


Dave’s Guests

Quack schaut aus dem Flugzeugfenster

Endlich angekommen!

Unser Dave :)

Bilbo in Akaroa



Montag, 11. März 2013

The one with the arrival

So ihr Lieben, 

wir haben es geschafft, wir sind angekommen am schönsten Ende der Welt! So wirklich haben wir das wohl beide noch nicht realisiert.

Momentan sind wir ziemlich geschafft von der langen Reise, aber da es hier mittlerweile viertel nach neun Uhr abends ist können wir demnächst endlich schlafen gehen ohne einen JetLag zu riskieren. Geflogen sind wir zuerst von Franfurt nach Dubai. Dort haben wir das Flugzeug gewechselt und es ging weiter nach Bangkok und von dort nach Sydney um schließlich mit Christchurch die „Final Destination“ zu erreichen. Das bedeutet also vier mal starten, vier mal landen, vier verschiedene Crews, vier mal Essen. Von letzterem waren wir relativ (im Vergleich zu dem Fraß den man sonst im Flugzeug vorgesetzt bekommt) begeistert und das war auch der einzige Unterschied, den wir servicemäßig im Vergleich zum Flug mit Korean Air 2007 feststellen durften.

In Neuseeland angekommen waren dann auch (Gott sei Dank!) sofort unsere Rucksäcke da und nachdem nach schnell Geld abgehoben wurde ging es dann mit dem Shuttle zum Hostel. Das ist wirklich sehr schön und wir wurden gleich noch kiwimäßig begrüßt („You just arrived? Awesome! Welcome to New Zealand. Wuhuuu!“). Nach einer kurzen Dusche (die beste unseres Lebens) machten wir uns dann auf in die Innenstadt von Christchurch und hier kam dann für uns beide der große Schock.
Der ein oder andere wird ja mitbekommen haben, dass es hier im Frühjahr 2011 ein schweres Erdbeben mit vielen Todesopfern gegeben hat und unter anderem der Turm der berühmten Cathedral eingestürzt ist. Das wussten wir natürlich auch und wir haben sicherlich auch mit der ein oder anderen Baustelle gerechnet. Dass allerdings ein Großteil der Innenstadt, der gesamte Platz rund um die Cathedral wo früher jeden Tag verschiedene Straßenkünstler aufgetreten sind und ein emsiges Treiben geherrscht hat, komplett gesperrt ist und es auch nicht so aussieht als würde sich das in den nächsten Monaten ändern, das hat uns doch ganz schön erschüttert. Allgemein wirkt Christchurch in manchen Teilen wie eine Geisterstadt mit leeren Geschäften und abgesperrten Gebäuden an denen aber noch Schilder mit Öffnungszeiten hängen. An wieder anderen Stellen kommt dann doch der unerschütterliche Zusammenhalt der Kiwis durch und an den Absperrgittern hängen aufmunternde Botschaften, Blumen oder Bilder.
Dass die Stadt zwei Jahre nach dem Beben noch immer so stark von dessen Auswirkungen geprägt ist, macht schon sehr traurig.

Um uns von diesen eher trübsinnigen Gedanken ein wenig abzulenken ging es dann aber noch auf einen kurzen Streifzug durchs Warehouse (Where everyone gets a bargain!). Carinas bargain waren heute ein Föhn und ein paar FlipFlops. Um den Hunger zu stillen wurde schließlich noch der örtliche Subway aufgesucht.
Mittlerweile sind wir jetzt wieder im Hostel zurück und wie gesagt kurz davor schlafen zu gehen.

In dem Sinne: Auf eine hoffentlich geruhsame Nacht!

Carina und Flo 


Freitag, 8. März 2013

Nur noch zweimal schlafen...

und dann geht es auch schon los ... auf zur langen, langen Reise ins Land der Kiwis. Wir haben den Abend mit den letzten Vorbereitungen und einer größeren Packsession verbracht, an der wir euch nun gerne teilhaben lassen möchten :)